🛰️ 1. Was Sourceless werden möchte
Nach eigenen Angaben entwickelt „Sourceless“ ein komplettes Web3-Ökosystem, das über klassische Internetstrukturen hinausgehen soll:
- Kombination aus Blockchain, KI, Kommunikation und Finanzsystemen
- Zugang über sogenannte STR-Domains (digitale Identität + Login + Eigentum)
- Ziel: ein dezentrales, zensurresistentes Internet
👉 Zum Satelliten-Thema wird konkret behauptet:
- Aufbau eines eigenen satellitengestützten Netzwerks (LEO-Satelliten) (Sourceless B2B)
- Kommunikation über ein sogenanntes SLNN Mesh-Netzwerk (Node-zu-Node)
- Unabhängigkeit von klassischem Internet, SIM-Karten, WLAN und Providern
- Roadmap: globaler Betrieb „ohne klassische Netzinfrastruktur“
Zusätzlich wird in Marketingtexten angekündigt:
- ein „blockchainbasiertes Internet aus dem All“
- Start „innerhalb der nächsten 24 Monate“ (Stand 2025/2026)
🌐 2. Wie das technisch gedacht ist (laut Konzept)
Die Idee kombiniert mehrere Trends:
🔗 Bausteine des Sourceless-Modells
- Blockchain statt DNS/IP-System
- Dezentrale Identität statt Accounts
- Mesh-Netzwerke (Gerät zu Gerät)
- Satelliten als globale Backbone-Infrastruktur
👉 Vereinfacht:
Geräte kommunizieren direkt miteinander (Mesh) und greifen über Satelliten global auf das Netzwerk zu.
Das unterscheidet sich stark vom heutigen Internet, das auf:
- Servern
- Providern
- DNS-Systemen
basiert.
📡 3. Vergleich mit real existierender Technik
Wichtig: Satelliteninternet ist kein neues Konzept.
Heute bereits real:
- Systeme wie Starlink oder OneWeb
- Tausende LEO-Satelliten im Einsatz
- Internetzugang fast überall möglich (Wikipedia)
Typische Eigenschaften:
- hohe Bandbreite
- relativ geringe Latenz (bei LEO)
- weiterhin abhängig von Bodenstationen
Die Ambitionen sind hoch. Es wird sich zeigen, wie die Umsetzung erfolgen wird.
ANKÜNDIGUNGEN: Start der ersten Variane mit eSIM schon in der ersten Hälfte 2026 geplant.

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