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Internet „aus dem All“ bedeutet, dass deine Daten nicht über Kabel (DSL/Glasfaser) laufen, sondern über Satelliten im Weltraum übertragen werden.


📡 So funktioniert’s Schritt für Schritt

  1. Dein Gerät sendet ein Signal
    Dein Handy, Laptop oder Router schickt Daten an eine kleine Satellitenantenne (z. B. eine Schüssel bei dir zuhause).
  2. Signal geht zum Satelliten
    Diese Antenne funkt die Daten zu einem Satelliten im Orbit – oft in niedriger Erdumlaufbahn (LEO).
  3. Weiterleitung im All
    Der Satellit leitet die Daten weiter:
    • entweder direkt zu einer Bodenstation
    • oder über andere Satelliten (wie ein Netzwerk im All)
  4. Anbindung ans Internet
    Die Bodenstation ist mit dem normalen Internet verbunden und holt die gewünschten Inhalte (z. B. Webseiten).
  5. Antwort zurück zu dir
    Der Weg geht zurück: Internet → Bodenstation → Satellit → deine Antenne → dein Gerät

🚀 Bekannte Systeme

  • Starlink (von SpaceX)
  • OneWeb
  • Amazon Kuiper

Diese nutzen tausende kleine Satelliten, die die Erde umkreisen.


🌍 Warum macht man das?

Vorteile:

  • Internet auch in abgelegenen Regionen (Berge, Wüsten, Afrika etc.)
  • Kein Kabel nötig
  • Schneller Ausbau weltweit

Nachteile:

  • Wetter kann stören
  • Höhere Kosten als normales Internet
  • Sicht zum Himmel nötig

🧠 Der wichtigste Unterschied

  • Klassisches Internet: Kabel im Boden (Glasfaser, DSL)
  • Satelliteninternet: Funkverbindung über den Weltraum

⚡ Kurz gesagt

Internet aus dem All ist wie ein riesiges WLAN –
nur dass der „Router“ nicht im Haus steht, sondern hunderte Kilometer über dir im Orbit fliegt.

Im nächsten Beitrag geht´s dann um den Vergleich zu Sourceless …

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