Internet „aus dem All“ bedeutet, dass deine Daten nicht über Kabel (DSL/Glasfaser) laufen, sondern über Satelliten im Weltraum übertragen werden.
📡 So funktioniert’s Schritt für Schritt
- Dein Gerät sendet ein Signal
Dein Handy, Laptop oder Router schickt Daten an eine kleine Satellitenantenne (z. B. eine Schüssel bei dir zuhause). - Signal geht zum Satelliten
Diese Antenne funkt die Daten zu einem Satelliten im Orbit – oft in niedriger Erdumlaufbahn (LEO). - Weiterleitung im All
Der Satellit leitet die Daten weiter:- entweder direkt zu einer Bodenstation
- oder über andere Satelliten (wie ein Netzwerk im All)
- Anbindung ans Internet
Die Bodenstation ist mit dem normalen Internet verbunden und holt die gewünschten Inhalte (z. B. Webseiten). - Antwort zurück zu dir
Der Weg geht zurück: Internet → Bodenstation → Satellit → deine Antenne → dein Gerät
🚀 Bekannte Systeme
- Starlink (von SpaceX)
- OneWeb
- Amazon Kuiper
Diese nutzen tausende kleine Satelliten, die die Erde umkreisen.
🌍 Warum macht man das?
Vorteile:
- Internet auch in abgelegenen Regionen (Berge, Wüsten, Afrika etc.)
- Kein Kabel nötig
- Schneller Ausbau weltweit
Nachteile:
- Wetter kann stören
- Höhere Kosten als normales Internet
- Sicht zum Himmel nötig
🧠 Der wichtigste Unterschied
- Klassisches Internet: Kabel im Boden (Glasfaser, DSL)
- Satelliteninternet: Funkverbindung über den Weltraum
⚡ Kurz gesagt
Internet aus dem All ist wie ein riesiges WLAN –
nur dass der „Router“ nicht im Haus steht, sondern hunderte Kilometer über dir im Orbit fliegt.
Im nächsten Beitrag geht´s dann um den Vergleich zu Sourceless …

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